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Bremen Technology Center

Viele Hersteller versuchen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsposition ihr Produktportfolio gegenüber der Konkurrenz attraktiver zu gestalten, bspw. durch die Einbindung neuester Technologien und Innovationen oder durch die Bereitstellung kundenspezifischer Zusatzdienste. Diesem Ansatz folgend lassen sich im Bereich der produzierenden Industrie verschiedene Trends beobachten. Hierzu zählen insbesondere eine steigende Produktkomplexität bei sich gleichzeitig kontinuierlich verkürzenden Produktlebenszyklen sowie die Bildung von kooperativen Entwicklungs- und Produktionsverbünden. Die Steigerung der Produktkomplexität resultiert dabei in einem nicht unerheblichen Maße aus dem sich fortlaufend erhöhenden Anteil mechatronischer Komponenten in den Produkten.

Mit wachsender Komplexität eines Produkts steigt der Aufwand, die korrekte Funktionsweise des Produkts sicherzustellen. Der Nachweis der korrekten Funktionalität lässt sich in aller Regel nicht auf einem formalen, analytischen Wege erbringen. Vielmehr wird ein Produkt hierzu verschiedenen Tests unterworfen.  Die Definition dieser Tests ist eine anspruchsvolle Aufgabe, da die Bedingungen, denen das zu testende Produkt im späteren Betrieb ausgesetzt sein wird, vorweggenommen werden müssen. Auch die Durchführung der Tests ist aufgrund der oftmals verteilten Fertigung der Produkte problembehaftet und erfolgt tendenziell sehr spät im Entwicklungsprozess.

BreTeCe hat das Ziel, den Aufwand für das Testen komplexer mechatronischer Systeme unter Berücksichtigung höchster Qualitätsanforderungen zu verringern. Die drei wesentlichen Optimierungspotentiale hierfür werden in einem früheren Beginn der Testphase, verbesserter Interoperabilität des Testequipments und der Optimierung des Testprozesses gesehen. Das Projektkonsortium konzentriert seine Forschungsaktivitäten deshalb auf die Vernetzung physisch getrennter Subsysteme, die Standardisierung von Testsystemschnittstellen und die teilautomatisierte Erzeugung von Testfällen.

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